Die Auswirkungen auf Lieferketten
Wer bisher stark auf asiatische Zulieferer gesetzt hat, spürt die Folgen besonders deutlich. Lange Transportwege, unvorhersehbare Verzögerungen und steigende Preise führen dazu, dass Produktionspläne ins Wanken geraten. Studien zeigen, dass über 43 % der deutschen Industrieunternehmen bereits eine Verlagerung ihrer Beschaffung prüfen, um unabhängiger von internationalen Risiken zu werden.
Gerade für den Mittelstand ist das ein kritischer Punkt: Wenn ein Zulieferer in China ausfällt, steht oft die gesamte Fertigung still. Und das kann nicht nur teuer, sondern auch existenzbedrohend sein.
Die Lösung: Elektronikfertigung in Deutschland
Hier kommt die smarte Alternative ins Spiel: Elektronikproduktion in Deutschland. Durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen EMS-Dienstleistern und moderner Leiterplattenbestückung können Unternehmen ihre Lieferketten stabilisieren und gleichzeitig die Qualität sichern.
Warum ist das so attraktiv? Ganz einfach:
- Kurze Wege bedeuten weniger Risiko und schnellere Reaktionszeiten.
- Hohe Qualitätsstandards sorgen für zuverlässige Produkte.
- Flexibilität & Skalierbarkeit bei kleinen und mittleren Serien ist ideal für mittelständische Unternehmen.
- Keine Zollkosten und weniger Bürokratie entlasten die Kalkulation.
Darüber hinaus setzen deutsche Fertiger auf modernste Technologien wie automatisierte SMT-Bestückung, AOI-Prüfung und Industrie-4.0-Prozesse. Das macht die Produktion nicht nur effizient, sondern auch zukunftssicher.
„Die Elektronikproduktion in Deutschland ist nicht nur eine Antwort auf die Zollpolitik, sondern ein strategischer Schritt für mehr Resilienz. Wer heute auf lokale EMS-Dienstleister setzt, sichert sich nicht nur Qualität, sondern auch Planungssicherheit in einer zunehmend volatilen Welt.“
Vorteile gegenüber der Zollpolitik
Während die Zollpolitik Unternehmen zwingt, höhere Preise und längere Lieferzeiten zu akzeptieren, bietet die lokale Fertigung eine echte Alternative:
- Planungssicherheit statt Unsicherheit
- Kostenkontrolle statt Preisschocks
- Partnerschaft auf Augenhöhe statt Abhängigkeit von globalen Risiken
Gerade für mittelständische Unternehmen ist das ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Abkommen wie CETA, JEFTA und weitere bilaterale Deals bieten klare Vorteile – Zollreduktionen, weniger Bürokratie und zunehmende Standardisierung. Innerhalb der EU fallen keine Zölle an – eine erhebliche Ersparnis für deutsche Produzenten.
Ausblick
Mit Initiativen wie dem EU Chips Act 2.0, der künftig auch Leiterplattenhersteller und Baugruppenfertiger stärker fördern soll, entstehen zusätzliche Chancen für die europäische Elektronikindustrie. Mittelständische Unternehmen sollten diese Entwicklung nutzen, um ihre Lieferketten zu stabilisieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.



